Das große Starterfeld erwartete die „längste schwarze Abfahrt“ der Alpen – demzufolge kein Spaziergang, sondern Hochprozentiges über lange Abschnitte.
Aus dem Team steht Hans Wieland sicherlich als einer der Mitfavoriten an der Startlinie. Hans geht die ersten Passagen taktisch eher defensiv an und versucht im Steilen von den Spuren der Vorgänger etwas zu profitieren. Nach gut einem Drittel der Strecke setzen sich Alex Fasser, Jörg Randl und Hans Meter um Meter vom Feld ab. Randl geht ein starkes Rennen, muss schließlich aber die beiden arivierten Athleten ziehen lassen. Hans macht nun das Tempo. In die letzten, steilen Hänge hinein lanciert Alex Fasser einen Angriff – möchte unbedingt seinen Titelgewinn wiederholen. Hans kann kontern und muss alles geben, um nach kleinen Grip-Problemen des Tirolers ein paar Meter Vorsprung herauszuarbeiten – und diese noch ein gutes Stück bis zur Ziellinie zu retten. Am Ende stehen 1.00.06 auf der Uhr, nur 13 sec. zurück Alex Fasser und 50sec. Vorsprung auf Jörg Randl. Super Erfolg für Hans! Aber auch wir möchten uns den Gratulationen an Alex anschließen – eine super Leistung nach den gesundheitlichen Problemen in der Aufbauphase zu dieser Saison.
Zu den weiteren Atomic-Leuten in Reihenfolge ihres Zieleinlaufes:
Ein hartes, langes Rennen wie die Mountain-Attack hat bei Heinz Verbnjak offensichtlich formsteigernde Auswirkung. Die Leistung beim Champ or Cramp deutlich besser als noch in Saalbach. Im Sprint knapp hinter zwei (jüngeren) Konkurrenten – aber OK, das lässt sich verschmerzen.
Die Saison für Adi Stonig ist an Trainingstagen und Höhenmetern noch relativ jung. Adi hat für so ein Rennen aber von naturell aus eine „gute Übersetzung“ und kann enorm beißen. Das hat er auch getan und mit 9+min Rückstand auf Hans eine für die Voraussetzungen ansprechende Leistung gebracht - und wichtig – als dritter Mann fürs Team gewertet.
Hans, Heinz und Adi holen sich den Sieg im Team-Klassement.
Jakob Hermann hatte nicht die besten Beine. Noch ambitioniert vom Start weg musste er dies gleich in den ersten steilen Aufschwüngen erkennen und ab der Hälfte des Rennens deutlich zurückstecken. Final für Jakob kein zufriedenstellendes Ergebnis.
Alle Zeiten in der Ergebnisliste über unten angeführten Link.
Er hat ja schon ein paar Feuerproben hinter sich – heute hatten alle vier Mitglieder des Teams bei einer Meisterschaft den neuen ATOMIC ULTIMATE 2011 an den Beinen. Alles neu – Geometrie, Konstruktion, Länge bringt er eine weltcup-würdige Performance - wie der zweite Platz beim jüngsten Weltcup-Rennen in Claut beweist. Wir freuen uns auf die nächsten Rennen mit dem ULTIMATE.
Einen Punkt möchten wir noch anmerken – die guten Leistungen in der Hobbyklasse von ebensolchen Athleten. Oft nicht verständlich, wieso diese sich nicht in der „Profi“-Klasse anmelden. Die Leute sind genausowenig Profis, wie die Hobby-Klassierten.
champ_or_cramp_2010.pdf (203,74 kb)